Kurzportrait des Vereins der Operettenbühne Vaduz

Die erste Operette „Das Wald­vögelein“ von Georg Milke wurde im Jahre 1940 im Rathaus­saal in Vaduz aufge­führt. Der Män­nerge­sangvere­in Vaduz war Ini­tia­tor der Operette­nauf­führun­gen mit vie­len ein­heimis­chen Mitwirk­enden. Im Jahre 1961 kam es zur Loslö­sung vom Män­nerge­sangvere­in Vaduz und zur Grün­dung des „Vere­ins der Operetten­bühne Vaduz“. Erster Präsi­dent war Fürstlich­er Pos­trat, Post­meis­ter Rudolf Strub, Vaduz, später alternierend mit Friedrich Bie­der­mann aus Vaduz. Von 1991 bis 2007 war Georg Fausch aus Vaduz Präsi­dent, von 2007 bis 2015 Wern­er Ospelt aus Vaduz. Seit 2015 heisst der Präsi­dent Clemens Laternser.

Verein der Operettenbühne Vaduz

Unter dem Namen „Vere­in der Operetten­bühne Vaduz“ beste­ht seit 1961 ein Vere­in gemäss den Bes­tim­mungen der Art. 246 ff. PGR. Der Vere­in set­zt sich zum Ziel, ins­beson­dere Operetten, Singspiele und Opern aufzuführen und Gast­spiele, die unter diesen Rah­men fall­en, zu fördern. Der Vere­in ist poli­tisch und kon­fes­sionell neu­tral sowie nicht gewin­nori­en­tiert. Organe der Operetten­bühne Vaduz sind: die Gen­er­alver­samm­lung, der Vor­stand, die Rech­nungsre­vi­soren sowie Kom­mis­sio­nen und Delegierte, entsprechend den Beschlüssen und Regle­menten der Gen­er­alver­samm­lung. Die let­zte Anpas­sung der Statuten erfol­gte an der Gen­er­alver­samm­lung vom 16. Juni 2000. Der Vor­stand beste­ht aus 5 bis 9 Mit­gliedern und zwar dem Präsi­den­ten, dem Vizepräsi­den­ten, dem Schrift­führer, dem Kassier und 1 bis 5 Beiräten. Mit­glieder des Vere­ins sind Sän­gerin­nen und Sänger im jugendlichen Alter bis 80 Jahre aus Liecht­en­stein, den Kan­to­nen St.Gallen und Graubün­den sowie aus Vorarl­berg. Viele davon sin­gen im Chor mit. Zur Zeit zählt der Vere­in etwa 60 Mitglieder.

Entwicklung zum Kulturhighlight

Bis zum Neubau des Vaduzer Saales im Jahre 1974 spielte die Operetten­bühne Vaduz im Vaduzer Rathaus­saal. Wur­den von 1940 bis 1974 jedes Jahr Operetten aufge­führt, so geschieht dies sei­ther alternierend mit der Operette Balz­ers alle zwei Jahre. Der Bekan­ntheits­grad und die Rep­u­ta­tion der Operetten­bühne Vaduz haben stetig zugenom­men. Sie hat sich zu einem wichti­gen kul­turellen Ereig­nis für Vaduz, Liecht­en­stein und die benach­barten Regio­nen Graubün­den, St.Gallen und Vorarl­berg entwick­elt. Pro Operette gibt es im Schnitt 10–12 Auf­führun­gen in den Monat­en Jan­u­ar bis März. Die Besucherzahl liegt zwis­chen 6’000 bis 8’000 Per­so­n­en, wovon die grosse Anzahl der Besuch­er aus den Kan­to­nen St.Gallen und Graubün­den, aus Liecht­en­stein und Vorarl­berg kommt.

Finanzierung

Die Steigerung der Pro­fes­sion­al­ität und Qual­ität der Operette­nauf­führun­gen machte eine Zunahme der finanziellen Investi­tio­nen notwendig. Die solide Finanzierung ist eine erstrangige Auf­gabe. Die Ein­nah­men wer­den zu einem hohen Prozentsatz aus den Ein­trit­ten gener­iert. Die Rest­fi­nanzierung erfol­gt vor allem durch drei wesentliche Pfeil­er: Die Gemeinde Vaduz, die Kul­turs­tiftung Liecht­en­stein und den Haupt­spon­sor, die LGT Bank in Liecht­en­stein. Die Operetten­bühne Vaduz ist jedoch auf zusät­zliche finanzielle Mit­tel von pri­vat­en Insti­tu­tio­nen, Fre­un­den und Gön­nern angewiesen, um auch in Zukun­ft eine solide Finanzierung zu gewährleisten.

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«Kiss me, Kate» wird auf 2023 verschoben

Jetzt hat es uns doch erwischt. Leider müssen wir «Kiss me, Kate» für dieses Jahr absagen. Es sind schliesslich der Unwägbarkeiten zu viele geworden. Zudem würden wir angesichts der zunehmenden Abstriche und Einschränkungen dem Stück, den Mitwirkenden und besonders unserem Publikum nicht mehr gerecht. Das Gesamterlebnis leidet. Bei aller Liebe müssen auch wir erkennen, dass ein Festhalten an einer Durchführung im 2021 unvernünftig wäre. Der Vorstand der Operettenbühne Vaduz hat deshalb entschieden, die Produktion in den Frühling 2023 zu verschieben.

Ende November hatte die Operettenbühne angesichts der unsicheren Aussichten die gesamte Produktion um zwei Monate verschoben, damals noch in der begründeten Hoffnung, dass die geltenden Einschränkungen bis dahin zumindest gelockert werden können. Kurz vor Wiederaufnahme der Chorproben im Februar ist nun allerdings eher von einer Verlängerung der behördlichen Massnahmen auszugehen. Chorproben sind somit weiter untersagt, eine gedeihliche und sichere Probenarbeit mit den Solistinnen und Solisten ist weiterhin nicht möglich.

Die Operettenbühne Vaduz steht seit Jahrzehnten für qualitativ hochwertige Produktionen. Diesem Anspruch hätten wir unter diesen Umständen nicht gerecht werden können. Eine Verschiebung in den Sommer oder Herbst war aus terminlichen Gründen nicht möglich. Insofern blieb der Operettenbühne letztlich keine andere Wahl, als die Verschiebung der gesamten Produktion ins Frühjahr 2023.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Wir werden «Kiss me, Kate» im 2023 auf die Bühne bringen. Premiere ist am 11. März 2023 im Vaduzer Saal.

Weitere Informationen: Operettenbühne Vaduz, Clemens Laternser, info@operette.li, Tel. +423 388 15 65