Vorbemerkungen
Die Personen der Handlung
Der Inhalt der Operette

Vorbemerkungen

Liebe Freunde der Operettenbühne Vaduz
«Komm mit nach Varasdin, solange noch die Rosen blüh'n»… Varasdin als Ort der Sehnsucht, wo sich geheime Wünsche erfüllen, wo sich die Liebe erfüllt … Und die Liebe erfüllt sich tatsächlich für die schöne Gräfin Mariza. Nachdem sie, um ungewünschte Freier abzuschrecken, öffentlich ihre Verlobung mit einem gewissen Gutsbesitzer Zsupan aus Warschau anzeigt, erscheint dieser zum grossen Entsetzen der Gräfin leibhaftig. Überrascht, dass er ohne sein Wissen als Verlobter ausgegeben wird, möchte der wohlhabende Graf der Sache auf den Grund gehen. Doch nicht Mariza wird er heiraten, sondern Lisa, eine junge verarmte Adelige, die in Marizas Diensten steht. Mariza selbst entdeckt ihre Liebe zu dem scheuen Tassilo, ihrem neuen Verwalter, und der «trägt mit starker Hand sie in ein Märchenland».
«Gräfin Mariza», 1924 mit riesigem Erfolg am Theater an der Wien uraufgeführt, gilt heute als bekanntestes Werk von Emmerich Kálmán, und wird als die «ungarischste» aller Operetten bezeichnet. Sie dürfen sich auf eine imposante Operettenaufführung freuen. Der Regisseur Kurt Sternik und der Musikalische Leiter Bill Maxfield werden alles daran setzen, dass Sie ab Januar 2009 mit der Operette «Gräfin Mariza» viel Freude und Spass haben werden. Die Luft des Vaduzer-Saales wird mit Paprika gewürzt sein. Besuchen Sie «Gräfin Mariza» und reservieren Sie über den Vorverkauf Ihre Platzkarte. Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Operettenbühne Vaduz


Die Personen der Handlung

Gräfin Mariza
Fürst Moritz Dragomir Populescu
Baron Koloman Zsupan
Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg
Lisa, seine Schwester
Karl Stephan Liebenberg, Freund des Tassilo
Fürstin Bozena Cuddenstein
Penizek, ihr Kammerdiener
Tschekko, ein alter Diener von Mariza
Manja, eine Zigeunerin
Kinderchor Mauren Chor der Operettenbühne Vaduz Orchester der Operettenbühne Vaduz


Inhalt der Operette

1. Akt
Während die reiche Gräfin Mariza das Leben mit ihren zahlreichen Verehrern in der Welt genießt, kümmert sich ein tüchtiger Verwalter um ihre Güter. Dieser, Graf Tassilo Endrödy-Wittenburg, der sich jetzt Bela Törek nennt, musste seine Besitzungen verpfänden, um die Schulden seines Vaters zu tilgen. Als einfacher Gutsverwalter hofft er, für seine Schwester Lisa, die nichts von der Verarmung der Familie erfahren soll, die nötige Mitgift zu verdienen.
Überraschend kommt Mariza mit einem Schwarm von Gästen unter ihnen Tassilos Schwester Lisa - und Verehrern aufs Land und verkündet, dass sie heute ihre Verlobung mit dem Baron Koloman Zsupán feiern wolle. Sehr zum Missfallen von Fürst Populescu , der sich nichts sehnlicher gewünscht hätte, als Mariza selbst zu erobern. Allerdings hat die Gräfin diese Verlobung nur vorgetäuscht, um ihre zahllosen Freier abzuschütteln. Umso größer ist ihre Verblüffung, als tatsächlich ein Baron Koloman Zsupán auf dem Gut auftaucht. Mariza gesteht dem fröhlichen Werber, dass sie ihn eigentlich nur erfunden habe, um sämtliche Verehrer mit einem Mal los zu werden.
Tassilo hingegen fühlt sich zurecht aus der Gesellschaft ausgestoßen und singt „Auch ich war einst ein feiner Csárdáskavalier!“ Marizas Bitte dieses Lied auch den Gästen vorzusingen, verweigert er. Die Gräfin ist beleidigt. Als Mariza von der Zigeunerin Manja prophezeit wird, dass sie sich binnen vier Wochen in einen Kavalier und Edelmann verlieben werde, beschließt sie Fürst Populescu und die Gesellschaft nicht in die Stadt zu begleiten, sondern auf dem Gut zu bleiben.
2. Akt
Vier Wochen später.
Tassilos Schwester Lisa ist bei Mariza geblieben. Auch sie, so will es ihr Bruder, soll sich nicht zu erkennen geben. Inzwischen hat Zsupán gemerkt, dass er bei Mariza keine Chancen hat, und bandelt mit Lisa an. Zwischen Tassilo und Mariza kommt es nach Wochen der Annäherung jedoch zu einer weiteren Verstimmung. Tassilo, der mit der Gräfin zu einem Souper verabredet ist, wird von Mariza rüde stehen gelassen, als Fürst Populescu überraschend mit Gästen auftaucht. Als Mariza durch Populescu erfährt, dass Tassilo es auf ihr Geld abgesehen habe und zudem Lisa sehr zugeneigt sei, ist sie zutiefst von ihm enttäuscht. Vor der gesamten Gesellschaft kommt es zum Eklat. Mariza entlässt Tassilo. Voller Schmerz erfährt sie endlich, dass ihr Verwalter ein Graf und Lisa dessen Schwester ist.
3. Akt
Am Morgen nach diesen bringt das Erscheinen von Tassilos Tante, der Fürstin Cuddenstein zu Chlumetz, die glückliche Wende: Sie hat durch Tassilos Freund Liebenberg von der wirtschaftlichen Notlage des Neffen erfahren und heimlich seine Güter und Besitztümer zurückgekauft. Nun darf sich Tassilo als ebenbürtiger Partner Marizas fühlen. Die beiden schwierig Liebenden können endlich ebenso ein Paar werden wie Zsupán, der seine Lisa umarmen darf sowie Fürst Populescu und Fürstin Cuddenstein, die sich nach langen Jahren wieder finden.

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